"Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." (Antoine de Saint-Exupéry)
 
 
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

Die "Kirche der Hundert Tore"
("Panagia Ekatontapliani")

- befindet sich in Parikia ca. 200 m vom Hafen entfernt. Sie ist (angeblich) die beeindruckendste Kirche der Kykladen und eine der wichtigsten Kirchen Griechenlands.Die Kirche mit den Hundert Toren im Hintergrund!

Es ranken sich viele Geschichten um die Tatsache, dass bisher nur 99 Tore gezählt wurden und etwas Bedeutsames passieren wird, wenn das hundertste Tor gefunden wird. Die ca. 1.600 Jahre alte Kirche feiert am 15. August jeden Jahres - dem Feiertag Mariä Himmelfahrt - ihren Namenstag mit großen Festlichkeiten und viel Zustrom aus ganz Griechenland.

Archäologisches Museum:

- in Parikia, ein kleines Stück hinter der Kirche "Panagia Ekatontapliani" gelegen. Hier sind sehr viele interessante und bedeutsame Stücke zu sehen, u.a. ein Teil der "Parischen Chronik", einer Marmorplatte mit Eintragungen von wichtigen Ereignissen der griechische Geschichte.

Antiker Friedhof:

- aus der Zeit um ca. 700 Jahren v. Chr.;die Ausgrabungsstätte befindet sich in Parikia ca. 400 m vom Hafen entfernt. Auf diesem eingezäunten Gelände sind Gräber, Sarkophage und Urnen sowie Gebeine zu sehen, wobei letztere in einem kleinen angebauten und von außen einsehbaren Museum zu besichtigen sind. Ein großer Teil des Friedhofs ist noch nicht einmal ausgegraben!

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Kastro-Viertel:

- das alte Viertel ("Kastro-Viertel") im Herzen Parikias, das Stile aus verschiedenen Epochen vereinigt. Dort gibt es Überreste einer venezianischen Festung aus dem 13. Jhd. zu besichtigen, Reste der frühesten Inselsiedlung von ca. 2.500 v. Chr., die Kirche "Agios Konstantinos" auf der Spitze des Hügels mit wunderbarem Meerblick, Überreste des einstigen Stadttempels... Einfach kurz nach dem Betreten der Altstadt nach rechts abbiegen und bergauf wandern. (Ist auch ausgeschildert.)

Marmorstollen:

- in Marathi, ca. auf halbem Wege von Parikia nach Lefkes; hier wurde der berühmte parische Marmor abgebaut, aus dem etliche griechische Statuen gebaut sind. Sogar für Napoleons Grab wurde Marmor aus Paros benutzt. Es ist möglich, in die Stollen hineinzugehen und sie zu besichtigen, man sollte allerdings eine Taschenlampe dabei haben und feste Schuhe tragen. Achtung Spinnen!!!

Man kann diese Stelle gut als Ausgangspunkt für eine Wanderung durch das trockengelegte Flussbett Richtung Naoussa nehmen (ca. 6 km). Der Weg ist leicht zu finden.

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Venezianisches Kastell:

- ein im Fischerhafen Naoussas gelegenes Kastell, das nur bei ruhiger See zu besichtigen ist, da bloß ein den Hafen schützender Wellenbrecher dort hin führt.

Panagia:

- Hauptkirche Naoussas, sehr hübsch, die sich auf einem Hügel befindet und einen schönen Blick über die Bucht und den Ort bietet.

Kathedrale Agias Trias:

- die wichtigste und zentrale Kirche in Lefkes, sehr sehenswert mit wunderschönem Blick von hinten gelegenem "Garten" und Friedhof ins Tal und gen Naxos.

Museum der ägäischen Zivilisation:

- ein kleines Museum in Lefkes mit typischen Dingen der Kykladen und des kykladischen Baustils. Das Museum gehört zum Hotel "Lefkes Village"; von dort aus gelangt man hinein.

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Folklore-Museum:

- ein kleines Museum, das sich ebenfalls in Lefkes befindet (im Zentrum). Hier finden sich allerlei Gebrauchsgegenstände des bäuerlichen Lebens voriger Jahrhunderte.

Das Schmetterlingstal:

- ist ca. 8 km südlich von Parikia gelegen. Es ist eine kleine grüne Oase voller "Schmetterlinge", die eigentlich eine Art Nachtfalter, aber trotzdem aufgrund ihrer buntgefärbten Flügel schön anzusehen sind. Sie hängen zu Tausenden an den Bäumen. Verantwortlich für diese "Oase" ist eine ganzjährig sprudelnde Quelle.

Da dieses Biotop sich auf privatem Gelände befindet, kostet der Besuch Eintritt (allerdings nur eine geringe Gebühr). Man kann es mit dem Bus erreichen und dann von der Hauptstraße aus zu Fuß weitergehen. Der Weg ist ca. 1 km lang.

Öffnungszeiten ca. 9.00 bis 20.00 Uhr.

Volkskunde-Museum:

- ein auf dem Weg nach Aliki gegenüber vom Flughafen gelegenes kleines Museum mit Modellen von kykladischer Architektur, Windmühlen und Booten etc.! Sehr liebevoll gemacht.

Leuchtturm:

- ist hinter Monastiri Beach bei Naoussa gelegen, bedeutet eine kleine Wanderung dorthin, mit der Möglichkeit, weitere abgelegene Buchten zum Baden zu finden. Sehr empfehlenswert.

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Tropfsteinhöhle:

- die berühmte und sehr interessante Tropfsteinhöhle befindet sich auf Antiparos und liegt ca. 170 m hoch; eine steile gewundene Straße führt dorthin.

Man kann selbst dort hinfahren oder den Bus nehmen. Es werden auch organisierte Touren angeboten. Herzkranken wird geraten, nicht zu tief hinabzusteigen!

Archäologische Ausgrabungen:

- neben dem antiken Friedhof befinden sich auf der Insel noch zahlreiche archäologische Ausgrabungen, u.a. das "Asklepion" (Parikia, Heiligtum des Heilgottes desselben Namens), das "Delion" (Parikia, ehemaliges Apollo-Heiligtum) , die "Trís Eklissies" (Parikia, Überreste von drei Kirchen u. a. archäologischen Funden) und das "Heiligtum der Aphrodite" (außerhalb Parikias, Überreste).

Es gibt noch mehr, es würde aber an dieser Stelle zu weit führen, alles auszuführen (sonst wird hier noch ein Buch draus!).

Kirchen:

- die Insel ist übersät mit vielen interessanten und wunderschönen Kirchen und kleinen Kapellen. Die wichtigsten sind jeweils in den Orten Parikia, Naoussa und Lefkes.

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Klöster:

Es sind mehrere Klöster auf der Insel, die z.T. immer noch bewohnt werden. Vorsicht daher bei Besichtigungsvorhaben, Besucher sind nicht immer gern gesehen!

Einige der Klöster seien hier genannt:

- Kloster Longovardas:
abseits der Straße etwa auf halbem Wege von Parikia nach Naoussa auf der rechten Seite. Ein sehr beeindruckender Bau. Er wird von Männern bewohnt, und der Zutritt ist Frauen zur Besichtigung nicht erlaubt. Letztes Jahr (2000) knapp einer Waldbrandkatastrophe entronnen. Leider sind einige der wunderschönen Bäume drum herum verbrannt.

- Kloster Agios Ioannis Kaparos:
liegt an der Bergspitze über Lefkes mit unglaublichem Blick über die Insel. Ist in privatem Besitz.

- Kloster Agios Antonios:
über dem Ort Marpissa gelegen und gut zu Fuß zu erreichen. Besichtigung ist nicht erlaubt, allerdings lohnt sich der Besuch aufgrund des wunderschönen Platzes und Ausblicks.

- Kloster Christ Dassous:
im Inselinneren auf dem Weg von Parikia nach Aliki, weit abseits der Straße. Nur von Frauen zu besichtigen, da Nonnenkloster. Hier befindet sich das Grab des "Heiligen Arsenios" (berühmter parischer Dichter).

- Monastiraki:
ein ehemaliges, heute verlassenes Kloster, das hoch über der Stadt Parikia liegt und einen atemberaubenden Blick bietet. Abends beleuchtet.

- Kloster Agios Minas - ein über den Marmorstollen liegendes, heute privat bewohntes Kloster. Gerüchte besagen, dass es zum Hotel umgebaut werden soll!


Obwohl Paros nicht sehr groß ist, gibt es doch zahlreiche lohnende Ausflugsziele, sodass es Ihnen im Urlaub sicherlich nicht langweilig werden wird. Sie werden viele wunderschöne Fotomotive entdecken - also vergessen Sie Ihren Fotoapparat nicht und auch nicht die Fototasche mit den Ersatzbatterien und -speicherkarten, denn es wäre doch schade, wenn Sie die schönsten Urlaubserinnerungen nicht im Bild festhalten könnten. Auch etwas zum Trinken sollten Sie immer dabeihaben - einige Sehenswürdigkeiten sind etwas abgelegen, sodass Sie ein Stück in der Sonne laufen müssen.

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